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DESCRIPTION:Präsentiert von: Kritische Intervention Wiesbaden\n\nAlle Verhä
	ltnisse umzuwerfen\, in denen der Mensch ein erniedrigtes\, ein\ngeknechte
	tes\, ein verlassenes\, ein verächtliches Wesen ist. Besser lassen sich\nA
	nspruch und Programm menschlicher Emanzipation nicht auf den Punkt bringen
	.\nWenn der Begriff Links Sinn hat\, dann diesen. Oft sehen linke Theorie 
	und Praxis\njedoch ganz anders aus. Was längst überwunden sein sollte\, le
	bt auch in vielen\nlinken und linksradikalen Strukturen und Denkweisen for
	t: Die Herrschaft von\nZwangsgemeinschaften und von Menschen über andere M
	enschen.\n\nDas kann sich in Männlichkeitskult und sexistischem Verhalten 
	äußern\, in der\nVorliebe fürs Agitieren statt fürs Argumentieren oder in 
	der Vorstellung\,\nantifaschistische Akteur*innen seien stets im Recht\, w
	as auch immer sie tun.\nAber auch im Glauben\, man sei zur „Führung der Ar
	beiterklasse“ berufen. Der\nGriff in die Mottenkiste staatssozialistischer
	 Parteidiktaturen und Sympathie\nfür autoritäre Führergestalten wie Lenin 
	liegen da oft nahe. Der Glaube\, „die\nKlasse und das Volk“ brauche eigent
	lich nur die richtigen Führer\, korreliert\nzudem mit zwei ebenso absurden
	 wie folgenreichen Fehleinschätzungen:\nNationalsozialismus und Antisemiti
	smus seien die Folge rechter Verführungskünste\nund bürgerlich-rechtsstaat
	liche Verhältnisse seien letztlich ebenfalls\n„faschistisch“.\n\nArbeiter*
	innen sind nicht von Autoritären und Faschisten „verführt“\, sie haben\nih
	ren eigenen Kopf. Können sie ihre Arbeitskraft nicht verkaufen\, ist ihr\n
	Lebensunterhalt gefährdet. Dieser Zwang ist eine Brutstätte des Autoritari
	smus.\nZumal in Krisenzeiten. „Wer setzt sich durch – ich oder du\, wir od
	er sie?“ Die\nrechte Welle entspringt der menschenfeindlichen kapitalistis
	chen\nEllenbogenkonkurrenz.\n\nDer Referent entwickelt Essentials eines An
	tifaschismus\, der aus eigenen Fehlern\nlernen\, der autoritären Welle mit
	 Aussicht auf Erfolg entgegentreten und\nPerspektiven für eine bessere Wel
	t aufzeigen kann.\n\nLothar Galow-Bergemann begann 1971 in der Krankenpfle
	ge zu arbeiten und war\naktiver Gewerkschafter und Personalrat im Klinikum
	 Mannheim und im Klinikum\nStuttgart. Er hält die Überwindung des Kapitali
	smus für dringender denn je\,\nkennt aber auch die Verirrungen linker Holz
	wege und glaubt\, man sollte aus ihnen\nlernen. Er schreibt u.a. für Jungl
	e World und Emma und Fritz.\n\nAuf einen Blick:\n\nEinlass:\n\n18:30\n\nBe
	ginn:\n\n19:00\n\nEintritt:\n\nFrei\n\nFacebook:\n\nEvent\n\nLinks:\n\nLOT
	HAR GALOW-BERGEMANN\n\nWebseite\n\nWebseite\n\n———————————————————————————
	——\n\nEvent details\n[https://kreativfabrik-wiesbaden.de/veranstaltung/fal
	lstricke-der-emazipation/]\n\nQuelle: Kreativfabrik Wiesbaden [https://kre
	ativfabrik-wiesbaden.de]\nAutomatisch importiert von esche\n[https://chaos
	.social/@esche.eurosky.social@bsky.brid.gy] via cal2gancio\n[https://githu
	b.com/Leaced/cal2gancio].
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	den <br><br>Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedri
	gtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist. Bess
	er lassen sich Anspruch und Programm menschlicher Emanzipation nicht auf d
	en Punkt bringen. Wenn der Begriff Links Sinn hat, dann diesen. Oft sehen 
	linke Theorie und Praxis jedoch ganz anders aus. Was längst überwunden sei
	n sollte, lebt auch in vielen linken und linksradikalen Strukturen und Den
	kweisen fort: Die Herrschaft von Zwangsgemeinschaften und von Menschen übe
	r andere Menschen. <br><br>Das kann sich in Männlichkeitskult und sexistis
	chem Verhalten äußern, in der Vorliebe fürs Agitieren statt fürs Argumenti
	eren oder in der Vorstellung, antifaschistische Akteur*innen seien stets i
	m Recht, was auch immer sie tun. Aber auch im Glauben, man sei zur „Führun
	g der Arbeiterklasse“ berufen. Der Griff in die Mottenkiste staatssozialis
	tischer Parteidiktaturen und Sympathie für autoritäre Führergestalten wie 
	Lenin liegen da oft nahe. Der Glaube, „die Klasse und das Volk“ brauche ei
	gentlich nur die richtigen Führer, korreliert zudem mit zwei ebenso absurd
	en wie folgenreichen Fehleinschätzungen: Nationalsozialismus und Antisemit
	ismus seien die Folge rechter Verführungskünste und bürgerlich-rechtsstaat
	liche Verhältnisse seien letztlich ebenfalls „faschistisch“. <br><br>Arbei
	ter*innen sind nicht von Autoritären und Faschisten „verführt“, sie haben 
	ihren eigenen Kopf. Können sie ihre Arbeitskraft nicht verkaufen, ist ihr 
	Lebensunterhalt gefährdet. Dieser Zwang ist eine Brutstätte des Autoritari
	smus. Zumal in Krisenzeiten. „Wer setzt sich durch – ich oder du, wir oder
	 sie?“ Die rechte Welle entspringt der menschenfeindlichen kapitalistische
	n Ellenbogenkonkurrenz. <br><br>Der Referent entwickelt Essentials eines A
	ntifaschismus, der aus eigenen Fehlern lernen, der autoritären Welle mit A
	ussicht auf Erfolg entgegentreten und Perspektiven für eine bessere Welt a
	ufzeigen kann. <br><br>Lothar Galow-Bergemann&nbsp;begann 1971 in der Kran
	kenpflege zu arbeiten und war aktiver Gewerkschafter und Personalrat im Kl
	inikum Mannheim und im Klinikum Stuttgart. Er hält die Überwindung des Kap
	italismus für dringender denn je, kennt aber auch die Verirrungen linker H
	olzwege und glaubt, man sollte aus ihnen lernen. Er schreibt u.a. für Jung
	le World und&nbsp;Emma und Fritz. <br><br>Auf einen Blick:<br><br>Einlass:
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	br><br>Facebook:<br><br>Event <br><br>Links:<br><br>LOTHAR GALOW-BERGEMANN
	 <br><br>Webseite <br><br>Webseite<br><br>—————————————————————————————<br
	><br><a href="https://kreativfabrik-wiesbaden.de/veranstaltung/fallstricke
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